Die Schwiegertochter Teil 1

Die Schwiegertochter Teil 1 :

Ich bin ein zufriedener Mensch, zumindest kann ich das von mir selber behaupten. Bin zwar nicht mehr der Jüngste, aber das ist auch schon alles, was mich etwas ärgert. Vorbei sind die Zeiten, in denen man jedes Wochenende unterwegs war, um sich auszutoben. Aber das ist schon in Ordnung. Ich brauche das auch nicht mehr.

Lieber genieße ich die ruhige Zeit und gönne mir den Luxus, nichts tun zu müssen, tagsüber meinem Job nachgehen und dann am Nachmittag die Ruhe einkehren lassen. So kann ich wochenlang die Zeit an mir vorbeirauschen lassen und sehe ihr dabei zu. Am Wochenende mit einem guten Drink vor dem Kamin sitzen und dabei verträumt das Spiel der Flammen verfolgen.

Die Schwiegertochter Teil 1

So vergeht ein Tag nach dem anderen. Es gibt nichts, was ich vermisse, wenn ich Lust habe gönne, ich mir den Luxus mir eine Dame kommen zu lassen. Wie praktisch das auch ist. Für Geld eine Dienstleistung in Anspruch nehmen, ohne hinterher in irgendeiner Weise verpflichtet zu sein. So kann ich mich dann hinterher wieder befriedigt zurücklehnen und den Rest des Tages, vor mich hin träumen.

Vor noch wenigen Jahren war das alles anders gewesen. Auch ein Mensch, wie ich war einmal verheiratet. Gut, zum Anfang war alles in Ordnung. Wir lebten glücklich zusammen und zumindest ich bekam, was ich wollte. Zuerst so viel Sex, wie ich Lust hatte, bis meine Frau schwanger wurde. Dann wurde ich auf Eis gelegt. Wir beide wollten das Kind, nur leider wollte meine Frau danach nichts mehr von mir. Keine Ahnung warum.

Unser Kind wurde geboren, Axel war sein Name und er entwickelte sich so normal, wie es nur normal sein konnte. Nichts Besonderes. Als er dann sechzehn Jahre alt war, war meine Frau der Meinung, dass sie lange genug mit mir zusammen gewesen sei. Sie verschwand mit einem jüngeren, der ihr wohl mehr zu bieten hatte, als die Sicherheit, die ich ihr geben konnte. Nun gut, wer nicht will, der soll auch nicht. Zwischen uns war sowieso Funkstille eingetreten und wir duldeten uns nur noch gegenseitig.

Axel blieb bei mir. So blieb er in seinem gewohnten Umfeld. Da war er eher wie ich gestrickt. Aus mehreren Möglichkeiten, die bequemste aussuchen. Ganz der Vater.

Drei Jahre später zog er dann aus und ich war alleine. Hatte ich vorher noch gedacht, dass es mir nach den langen Jahren schwerfallen würde, alleine zu sein, so täuschte ich mich gewaltig. Ich kam mit mir sehr gut klar. Nur ganz am Anfang kam mir die Wohnung leer vor, aber das legte sich schon nach einer Woche und ich genoss schon bald die Ruhe. Hatte ich mir zuvor noch gedacht ausziehen zu wollen, denn eigentlich war die Fünfzimmerwohnung zu groß für mich alleine, leistete ich mir jetzt doch diesen Luxus. Viel Platz für mich alleine. Ich konnte so tief einatmen wie ich wollte ohne, dass ich jemandem anderen den Sauerstoff wegnahm.

Gut, einer der Räume wurde von mir nicht wirklich bewohnt als Axel auszog. Ich mache ein Gästezimmer daraus, wo nie ein Gast übernachtete. Zwanzig Quadratmeter nicht genutztem Raum. Das nenne ich Luxus.

Eines Tages, zwei Jahre später kam Axel mit einer neuen Freundin zu mir und stellte sie mir vor. Karin hieß sie und war so alt wie Axel. Es war die erste Freundin von Axel, die ich interessant fand. Sie war anders als die anderen zuvor. Eine Frau, kein Mädchen. Etwa so groß wie ich.

Was mir besonders gefiel, war, dass sie nicht so dürr war. Nein, sie hatte eine frauliche Figur. Etwas breitere Hüften, eine nicht zu schmale Taille und etwas größere Brüste als normal. Dazu ein Gesicht, welches so gesund und fröhlich aussah wie selten. Leicht rosige Wangen erzählten etwas von frische und Vitalität. So oder so ähnlich hatte ich mir immer eine gebärfreudige Glucke vorgestellt. Eine Frau mit einem Körper, der geradezu dafür gebaut war, Kinder in die Welt zu setzten.

Was mich dann noch mehr freute, war, dass in diesem Körper ein wacher Geist zuhause war. Immer wenn ich sie jetzt zu sehen bekam, waren wir schnell in irgendwelche Diskussionen verwickelt oder unterhielten uns über alle möglichen und unmöglichen Dinge. Nichts brauchten wir dabei auszulassen. Es gab einfach kein Thema, welches von vornherein ausgeklammert wurde. Uns stand sozusagen die Welt offen und wir nutzten sie aus.

Axel war da anders. Er hörte uns zwar dabei zu, beteiligte sich aber nur selten daran, da sein Wissen sich seinen Interessen angepasst hatte und das war gelinde gesagt, leider nicht sehr groß. So konnte es passieren, dass Karin und ich im Wohnzimmer saßen, uns unterhielten und Axel verschwand, um im Nebenraum in Ruhe Sport zu schauen. Zuerst hatte ich dieses Verhalten für nicht so schön befunden, aber hatte schon wenige Male später, nichts mehr dagegen.

War mir Karin von Anfang an schon sympathisch, so verstärkte sich dieses Gefühl immer mehr. Ich freute mich immer wieder darauf, wenn die mich besuchten. Wobei ich gestehen muss, dass ich mich mehr auf Karin freute als auf Axel. Wenn sie dann bei mir saß und wir uns unterhielten, hatte ich von Mal zu Mal immer stärker das Gefühl, als wenn sich ein unsichtbares Band zwischen uns befand. Ein Band, was mich geistig immer mehr an Karin heranzog und nicht nur das.

Hatte ich sie zuvor nur als Freundin meines Sohnes gesehen, so fiel mir immer mehr auf, wie anziehend sie für mich geworden war. Es war mehr als nur Sympathie, das musste ich mir ziemlich schnell eingestehen, auch wenn ich es dann doch nicht wahr haben wollte. Sie war die Freundin meines Sohnes, von daher schon nichts für mich. Zu jung und ich war mir sicher, dass sie nichts anderes in mir sah als den Vater ihres Freundes.

Nur drei Monate später heirateten die beiden. Es war für mich vollkommen überraschend. Das hätte ich zumindest Axel nicht zugetraut und ich hatte auch mehr den Eindruck, als wenn es mehr Karin war, die dahinter stand. Sie war die treibende Kraft in der Beziehung und sie wollte Familie. Axel sah zwar nicht so überzeugt davon, so meinte ich zumindest zu erkennen, aber er hatte eingewilligt und schwamm jetzt auf der Welle mit.

Die Hochzeit kam und ging. Doch das veränderte gar nichts. Alles war danach wie zuvor. Nur trug Karin jetzt den Nachnamen meines Sohnes und somit auch den meinen. Wenn ich es mir selber vorsagte, kam es mir etwas seltsam vor, aber auch das verging mit der Zeit. Wenn die beiden dann wieder bei mir waren, liebte ich es geradezu sie mit vollem Vor- und Nachnamen anzusprechen, was sie dann immer, mit einem Grinsen im Gesicht zur Kenntnis nahm und es dann postwendend an mich zurück zu geben. Es war eines der Spiele, die wir spielten. Axel verstand es nicht aber das war ihm auch vollkommen egal. Er hielt es eher für kindisch.

Eine Woche später waren Axel und ich von unserem Sportverein zum jährlichen Sommerfest eingeladen. Sonst ging ich nicht hin, aber diesmal drängte Karin mich geradezu dazu, mit zu kommen.

Den Wunsch konnte ich ihr einfach nicht abschlagen, denn sie sah mich mit ihren großen Augen dabei von unten herauf an und ich konnte nicht widerstehen. Also gingen wir an jenem Samstagabend zum Verein.

Es war so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Jede Menge Leute, die ich nicht kannte und dazu viele, die ich kannte, aber gar nicht sehen wollte.

Erst jetzt kam mir wieder in den Sinn, dass ich schon längst austreten wollte, ich ging sowieso nicht mehr hin. Ich war nur wegen meiner Exfrau eingetreten, obwohl ich lieber alles mied, was irgendwie mit Verein zu tun hatte. Aber was tat man nicht alles für die Liebe und seine Ruhe. Axel hingegen traf hier viele junge Leute, mit denen er auch in seiner Freizeit zusammen war.

Sie unterhielten sich über Dinge, über die ich nun wieder nichts wusste und mich ehrlich gesagt, auch nicht interessierte. So fühlte ich mich wie das fünfte Rad am Wagen, koppelte mich etwas von den anderen ab, holte mir ein großes Bier und setzte mich unter einen Baum, um mir den Sonnenuntergang anzusehen.

Zwanzig Minuten und ein halbes Bier später kam Karin auf mich zu. Wortlos setzte sie sich neben mich und sah ebenfalls zu der sinkenden Lichtkugel, die gerade dabei war am Horizont zu verschwinden.

Hatten wir sonst immer geplaudert, wenn wir zusammen waren, so schwiegen wir diesmal, ohne ein Wort zu sagen. Nur die leisen Geräusche von den sich draußen unterhaltenden Menschen waren im Hintergrund zu hören.

Ein paar Minuten später hatte ich mein Bier ausgetrunken und wir gingen zurück zum Fest. Hier angekommen war die Stimmung bereits weiter gestiegen und die Musik hatte aufgehört, nur im Hintergrund zu spielen. Die ersten Paare waren auf der Tanzfläche angekommen und ließen ihre Körper im Takt der Musik bewegen.

Wieder holte ich mir einen Drink und sah dem Treiben ein wenig zu. Hierzu setzte ich mich an einen der verwaisten Tische und genoss es, den Menschen dabei zuzusehen. So konnte ich es normalerweise lange aushalten, ohne mich zu langweilen. Einen guten Drink und Menschen beobachten. Mehr brauche ich nicht, um unterhalten zu werden.

Doch dann wurde das Licht etwas gedimmt. Hatte zuvor noch ein Gewitter von Farben den Raum durchflutet, wurde er jetzt nur noch durch sehr gedämpfte Lichter erhellt. Langsame, schon fast zart zu nennende Melodien kitzelten mein Trommelfell. Mit leicht verträumten Augen verfolgte ich die Paare und wurde fast ein wenig neidisch auf sie.

So saß ich da und schrak etwas zusammen, als sich eine Hand leicht auf meine Schulter legte und ich mich umdrehte. Karin war von hinten an mich herangetreten und deutete nach vorne.

Wo Axel war, konnte ich nicht sagen, wahrscheinlich bei seinen Kumpels und so wie es aussah, kümmerte er sich nicht sonderlich um Karin.

Ich verstand ihren Blick und stand auf. Wir gingen auf die Tanzfläche und ich drehte mich zu Karin um, breitete meine Arme aus und umfasste ihren Körper. Warm und weich lang sie an meiner Brust und ich spürte ihre warmen Kissen durch die Kleidung hindurch, als sie sich sofort fest an mich drängte. Zuerst war ich etwas überrascht, nahm es dann aber wohlwollend auf.

Ich schmiegte meinen Kopf an den ihren an und konnte zum ersten Mal ihren Duft, aus aller nächster Nähe einatmen. Sie roch, wie sie aussah. Frisch und zart mit einer leichten Note von Jugend und Sinnlichkeit. Ein Cocktail, der meine Geruchsnerven umschmeichelte und meine anderen Sinne zu Höchstleistungen aufforderte. So roch ich sie nicht nur besonders gut, ich spürte sie besonders intensiv. Jeder Quadratzentimeter, der mit ihr im Kontakt stand wurde, sehr sensibel und übermittelte mir ihre Wärme und Zartheit. Die Schwiegertochter Teil 1

Ob ich wollte oder nicht, ich konnte es nicht verhindern. Es tat sich etwas bei mir, was ich nicht wollte und es war mir peinlich. So versuchte ich meinen Unterkörper etwas von ihr weg zu bewegen, aber das war leichter gesagt als getan. So sehr ich mich auch bemühte, so sehr hatte ich den Eindruck, als wenn Karin meine Bemühungen vereiteln wollte. Sie kam mir hinterher und drückte ihren Unterleib wieder an den meinen.

Sie musste deutlich spüren, wie es um mich stand, das stand außer Zweifel, denn der harte Stab in meiner Hose war nicht wegzudenken. Er drückte sich gegen Karin und ich hatte den Eindruck, als wenn sie den Druck noch verstärkte. Dabei rieb sie sich anscheinend auch noch bewusst an mir.

Als dann die Musik eine andere Geschwindigkeit annahm, war ich richtig froh, dass wir gerade am Rand der Tanzfläche waren. So konnte ich mich schnell und ohne großes Aufsehen an einen der freien Tische setzten, ohne das jedem auffiel, wie gut es mir gerade ging.

Karin hingegen, ging kurz zur Bar und holte uns zwei neue Drinks. Als sie damit bei mir ankam, war ich zumindest wieder soweit hergestellt, dass ich wieder hätte aufstehen können, doch das wollte ich gar nicht. Ich saß lieber an dem Tisch und beobachtete Karin aus dem Augenwinkel. Doch es war nichts Ungewöhnliches zu entdecken. Alles schien bei ihr normal zu sein.

Sie sah mich manchmal fröhlich an, drehte dann aber wieder ihren Kopf in eine Richtung, in der es Interessanteres zu sehen gab. In solchen Augenblicken fragte ich mich dann immer, ob ich geträumt hätte. Aber das hatte ich nicht geträumt. Es war real. So real wie mein Körper, der zwar nach außen hin normal wirkte, aber in meinem Inneren diesem nicht entsprach. Ich war immer noch innerlich aufgewühlt und wusste genau, dass ich mir heute noch Erleichterung verschaffen musste.

So verging der Abend dann doch schneller als ich gedacht hatte und war am Schluss doch froh, mitgegangen zu sein.

Die beiden setzten mich leicht angesäuselt bei mir ab. In der Wohnung angekommen ging ich schnurstracks in das Schlafzimmer und zog mich schnell aus. Kaum lag ich im Bett hatte ich zwei Taschentücher in der Hand, die ich auf dem Laken ausbreitete. Dann legte ich mich auf die Seite, sodass mein schon halbsteifer, erwartungsvoll wartender Schwanz mit der Eichel darüber hing. Sofort schloss ich meine Augen und begann mich zuerst nur langsam zu reiben. Dabei schossen mir immer wieder Bilder von Karin in die Gedanken.

Ich sah sie so, wie ich sie jetzt am liebsten gesehen hätte. Zumindest stellte ich sie mir so vor, denn ich war der Herr über meine Gedanken und steuerte sie so, wie ich wollte. Darauf reagierte mein Steifer sofort. Mir waren die Punkte sehr genau bewusst an denen ich ihn am intensivsten reizen konnte und das brauchte ich jetzt. Schnell war ich weit vorangekommen und zögerte es nur noch etwas hinaus. Eine Bewegung mehr und es würde kein zurück mehr geben.

Genau dieser Punkt war es den ich angestrebt hatte. Ich quälte mich selber, fing mich immer wieder selber vor dem Ende ab und ließ mich ein wenig absacken, um mich dann wieder an die Grenze zu führen. Mein Körper schrie danach die Grenze endlich zu überschreiten, aber mein Kopf ließ den Schlagbaum noch eine Weile, wo er war. Dabei ging mir Karin die ganze Zeit nicht mehr aus dem Sinn. Ich sah sie nicht einmal bei einer sexuellen Handlung, es war eher so, als wenn sie mich dabei beobachtete, was ich gerade tat.

Dann meinte ich in Gedanken ein nicken von ihr zu sehen und ich beschleunigte ein letztes Mal. Diesmal würde ich die Grenze einreißen, dass hatte ich mir jetzt wirklich verdient. Und so begann der Schwanz in meiner Hand zu zucken und versteifte sich noch etwas mehr.

Ich sah genau hin, als es aus mir heraus schoss. Mit hohem Druck spritzte ein dicker, weißer Strahl aus der Spitze und flog weit über die ausgebreiteten Taschentücher hinaus, dem sofort ein Zweiter folgte. Bei dem dritten schloss ich wieder meine Augen und sah Karin, wie sie wie hypnotisiert auf meinen Dicken starrte. Dem interessierten Blick folgte einer, dem man eher mit gierig beschreiben konnte. Allerdings veränderte er sich sofort in einen enttäuschten, als meine Quelle versiegte und nur noch ein zähflüssiger Tropfen an der Spitze hing und ganz langsam, wie an einem Faden, heruntertropfte.

Eine solche Menge hatte ich schon sehr lange nicht mehr gegeben. Aber das war auch nicht verwunderlich. Stand ich doch seit dem Tanzen mit Karin permanent unter Strom und war jetzt richtig froh darüber, die Spannung abgebaut zu haben. Erst jetzt konnte ich wieder richtig denken und beschloss es als eine einmalige Sache abzutun.

Zwei Stunden später klingelte es an meiner Tür. Ich war mehr als überrascht und sauer zugleich. Sicher wieder einer der mich ärgern wollte und so blieb ich liegen. Doch es klingelte noch einmal, diesmal jedoch länger und öfters. Also ging ich so, wie ich war zur Türsprecheinrichtung, und hob den Hörer ab.

Es war Axel. Zuerst dachte ich an einen Scherz, doch mir wurde schnell bewusst, dass es keiner war. Ich drückte auf den Türöffner. Dann rannte ich in das Schlafzimmer und zog mir schnell etwas über. Kaum war ich damit fertig, stand Axel schon vor der Tür und ich öffnete ihm. Nicht nur er, sondern auch Karin stand vor der Tür und sahen merkwürdig aus.

Sie traten ein und berichteten mir, warum sie hier bei mir waren. Als sie mich nach Hause gebracht hatten, fuhren sie selber auch nach Hause, doch dort angekommen war die Straße gesperrt und jede Menge Feuerwehr da. Sie mussten nicht mehr als einmal hinschauen, um zu erkennen, dass das Haus, in dem sie wohnten, in Flammen stand. Noch war das Feuer nicht in ihrer Wohnung angekommen, aber das änderte sich relativ schnell.

In kürzester Zeit sahen sie ihr Zuhause in Schutt und Asche versinken und weder sie noch die Feuerwehr konnten etwas dagegen tun. So standen sie im Moment ohne Bleibe da und Axel fragte mich, ob sie ein paar Tage bei mir im Gästezimmer übernachten könnten, zumindest so lange, bis alles geregelt wäre.

Was sollte ich schon sagen, Blut ist dicker als Wasser. Es war eine Selbstverständlichkeit, auch wenn es mir eigentlich gar nicht passte. Es würde mich meine Ruhe kosten und ich war es einfach nicht mehr gewohnt, Menschen um mich herum zu haben. Und kam gar nicht darauf an, ob ich sie sah, alleine die Anwesenheit war entscheidend. Doch was hätte ich tun können. Sie sollten zur Ruhe kommen und dann würden wir weiter sehen. Ich für meinen Teil ging jedenfalls wieder ins Bett und gönnte mir einen langen und erholsamen Schlaf.

Den nächsten Tag waren die beiden nicht da. Sie hatten viel zu erledigen. Axel hatte sich einen Tag freigenommen und Karin kam mit ihm mit. Wege standen an, Versicherungen mussten benachrichtigt werden sowie alles andere. Alleine damit hatten sie schon den ganzen Tag zu tun. Sie kamen erst abends wieder, als ich schon lange von der Arbeit wieder da war. Ich hatte mir gedacht, dass sie sicher noch nichts gegessen hatten und so hatte ich für uns alle drei gekocht.

Während wie also beim Essen saßen, besprachen wir das weitere. Axel wollte weiter arbeiten gehen, denn zurzeit konnte er es sich eine Abwesenheit nicht leisten. Er hatte ein großes Projekt zu begleiten, welches ihn immer wieder ins Ausland führte. Es hatte irgendetwas mit Kraftwerksbau zu tun. So ganz kam ich nie dahinter, dafür war ich was das betraf einfach nicht schlau genug. Dafür war Axel Ingenieur geworden und er musste das verstehen, nicht ich.

Schon morgen würde er wieder weg müssen. Aber da Karin nicht arbeitete, würde sie sich am alles kümmern. Es musste eine neue Wohnung gefunden werden, sowie alles was in die Wohnung gehörte. Es würde ein Mammutprogramm werden, denn nichts war den Flammen entkommen und die Liste der Besorgungen würde endlos lang sein und immer wieder etwas Vergessenes dazu kommen. Doch Karin war selbstständig genug, um das alles zu regeln. War sie doch die Herrin im Haus und oft alleine, wenn Axel unterwegs war. Oft sah sie ihn dann wochenlang nicht.

Irgendwann ging ich dann ins Bett. Etwa eine Stunde später wachte ich dann noch einmal auf. Zuerst wusste ich gar nicht, warum ich aufgewacht war. Ich habe einen sehr leichten Schlaf und werden sofort wach, wenn etwas nicht so ist, wie es sein sollte. Doch zuerst bemerkte ich nicht, was es war, aber dann hörte ich es umso deutlicher.

So ein Altbau ist nicht gerade schallisoliert. Man hört zwar nicht die Mäuse im Nebenraum husten, aber das waren auch keine Mäuse und sie husteten auch nicht. Schon lange wünschten sich Karin und Axel ein Kind. Es hatte nur noch nicht geklappt, obwohl sie schon länger übten. Und genau eine dieser Übungen drang jetzt an meine Ohren. War Axel kaum zu hören, wog Karin diesen Mangel aus. Sie war umso lauter und stöhnte und schrie ihre Lust heraus.

Ich brauchte nicht einmal meine Augen schließen, um es mir vorstellen zu können. Der Rhythmus, in dem sie ihre Laute von sich gab, erzählte eine eigene Geschichte. Ich konnte jeden Stoß geradezu verfolgen und bekam jeden Tempowechsel mit der darin endete, dass Karins Stimme auf einmal versagte und ich nur noch einen knurrenden Ton von Axel hörte. Zwanzig Sekunden später hörte ich sie dann beide laut und tief, Atem holen.

Nur langsam verebbten die Geräusche und etwa eine halbe Stunde später hörte ich ein leises Schnarchen von Axel. Dafür konnte ich jetzt nicht mehr richtig einschlafen. Das gehörte verdichtete sich zu Gesehenem, wobei ich Axel vollkommen ausblenden konnte. Ich sah nur Karin in verschiedenen Posen stöhnend vor mir liegen. Dabei wälzte sie sich hin und her, streichelte sich am ganzen, von einem leichten Nachthemd eingehüllten Körper und sah mir dabei immer wieder tief in die Augen.

Um mich wieder zu beruhigen, waren wieder Taschentücher nötig, allerdings diesmal gleich mehr, denn ich hatte nicht vor, morgen schon wieder neue Laken aufzuziehen. Es wurde ein Spurt und nur fünf Minuten später drehte ich mich mit einem befriedigten lächeln zum schlafen um.

Als ich am nächsten Morgen aufstand, war Licht in der Küche. Etwas erstaunt ging ich hinein und sah Karin am Tisch sitzen. Sie kaute an einer Scheibe Brot während eine große Tasse voller heißem Kaffee vor ihr dampfte.

Kaum sah sie mich, holte sie eine andere Tasse, goss hier ebenfalls das heiße Getränk ein und deutete mir an, mich zu setzen. Ich konnte der Aufforderung nicht widerstehen und setzte mich mit an den Tisch.

Kaffee, den man nicht selber gemacht hat, schmeckt besser. Das konnte ich sofort feststellen. Vielleicht lag es aber auch daran, dass Karin etwas anders machte als ich. Aber das war mir vollkommen egal und ich fragte auch nicht danach. Sogar meine Zeitung lag schon an ihrem Platz, allerdings hatte ich keine Augen dafür. Dafür unterhielt ich mich lieber mit Karin. Da sie nicht den ganzen Tag zu tun hatte, hatte sie beschlossen, ein wenig im Haushalt zu helfen. Mit war das nur recht, ich könnte nicht sagen, dass es ein Hobby von mir war. Wenn man mir etwas davon abnahm, sagte ich nicht Nein.

Zu schnell gingen die wenigen Minuten vorbei die ich noch Zeit hatte. Und so freute ich mich schon wieder darauf, wenn ich wieder nach Hause kam. War es vorher meine selbst gewählte Einsamkeit gewesen, so jetzt die nicht geplante Zweisamkeit.

Der Arbeitstag ging viel zu langsam vorbei. Sonst war es mir gar nicht so aufgefallen, wie lange so etwas dauert. Doch jetzt wurde es zu einer Ewigkeit. Irgendwer hatte den Stundenzeiger festgenagelt und weigerte sich, den Nagel wieder herauszuziehen. Doch irgendwann war es dann soweit und ich ging schneller als sonst nach Hause.

Hier angekommen warteten eine Enttäuschung und eine Überraschung zugleich auf mich. Enttäuschend war, dass Karin nicht da war, überraschend der für mich gedeckte Tisch. Ein akkurat ausgerichtetes Gedeck mit einem Zettel darauf. Die Nachricht lautete, dass das Essen im Ofen stand, ich es also nur noch aufwärmen brauchte und dass Karin erst später zurückkommen würde. Die Schwiegertochter Teil 1

Also machte ich das Beste daraus und ließ mir das äußerst schmackhafte Essen munden. Dann räumte ich ab und ließ mich eine Weile vor den Fernseher nieder, der mal wieder nichts brachte, was mich interessierte. Hätte mich auch gewundert. Also aus mit dem Ding und an den Rechner. Schon war ich im WWW und konnte mir aussuchen, was ich wollte. Die Technik hat schon was. Mails nachschauen, um festzustellen, dass keine Spams darin waren. Andere Mails bekam ich eigentlich nicht. Von wem auch? Ich kannte niemanden im WWW. Nur ab und zu bekam ich mal Mails von mir selber.

Immer wenn ich auf der Arbeit war und mir fiel etwas ein, was ich Zuhause nicht vergessen sollte, schickte ich mir selber ein paar Zeilen. Das funktionierte recht gut. Der Nachteil bei der Sache war nur, wenn man sich selber schrieb, wusste man noch davon. Somit war die Mitteilung eigentlich sinnlos und keine Überraschung mehr. Selbst wenn man nachschaute, ob sich in der Mail selber was verändert hatte, wurde man enttäuscht. Es stand immer nur das darin, was man selber geschrieben hatte. Welch ein Wunder.

Egal, das war an dem Tag auch nicht das richtige. Und so surfte ich ein wenig im Netz herum, nur so, ohne wirklich etwas zu suchen. Irgendwann wurde mir das dann auch zu langweilig und ich schnappte mir ein Buch, was ich schon lange lesen wollte und schlief darüber prompt ein. Erst als die Wohnungstür geöffnet und wieder geschlossen wurde, wachte ich wieder auf und verspürte gleich einen ziehenden Schmerz im Nacken. Ich hatte wohl etwas unvorteilhaft im Sessel geschlafen und das rächte sich jetzt. Man ist halt nicht mehr der Jüngste.

Aber egal, als Karin ins Wohnzimmer kam, war der Schmerz wie weggewischt. Sie lächelte mich an und wir unterhielten uns über das erlebte vom Tag, wobei sie wesentlich mehr zu berichten hatte als ich. Sie quasselte in einer Tour und ich hing ihr dabei an den Lippen. Nicht weil es mich interessierte, wo sie was bekommen oder bestellt hatte, sondern weil ich sie gerne ansah.

Ich beobachtete sie und ließ meinen Blick immer wieder über ihren Körper gleiten. Dabei lächelte ich sie immer wieder an und nickte ab und zu einmal, ohne sie zu unterbrechen. Ob ich dabei zur richtigen Zeit nickte, war vollkommen bedeutungslos. Karin war es sowieso egal, denn sie wollte es nur los werden. Sie würde keinen Kommentar von mir dazu brauchen. Es hätte ihren Redefluss nur unterbrochen und das war keine gute Idee.

Erst eine halbe Stunde später holte sie wieder Luft. So kam es mir jedenfalls vor. Doch das war jetzt sowieso egal, denn es war schon spät geworden und ich wurde müde. Also verabschiedete ich mich von ihr und trat meinen wohlverdienten Matratzenhorchdienst an.

Nur noch im Unterbewusstsein bekam ich mit wie Karin selber zu Bett ging. Dann war ich im Land der Träume.

So wie fast jede Nacht, wachte ich einmal auf. Es war gegen zwei Uhr in der Frühe und meine Blase war der Meinung, ich müsste unbedingt aufstehen. Man soll sich nicht gegen die Natur stellen, also blieb mir nichts anderes übrig, als dem Ruf Folge zu leisten. Geistesgegenwärtig zog ich mir noch eine Pyjamahose an, was ich sonst nicht tat. Wozu auch?

So gerüstet schlich ich mit patschenden Füssen über die Fliesen im Flur und ging ins Bad. Fünf Minuten später war ich fertig und freute mich schon wieder auf mein warmes Bettchen, in das ich gleich wieder versinken würde. Also trat ich den rückwärtigen Weg an und kam wieder am Gästezimmer vorbei.

Erst jetzt bemerkte ich das, was ich zuvor nicht gesehen hatte. Die Tür des Zimmers war nicht geschlossen, sondern stand einen Spalt weit auf und ich konnte mich einfach nicht beherrschen, einen Blick hineinzuwagen. So schlich ich zur Tür und lugte hinein.

Es war nicht sonderlich dunkel im Zimmer. Der Vollmond stand direkt vor dem gekippten Fenster und ein leichter Wind strich durch die Vorhänge, die sich ein wenig bewegten. Die fahlen, silbrigen Lichtstrahlen, die durch die Scheiben drangen, schienen in den Raum und beleuchteten die Szene. Dabei konzentrierten sie sich auf das Bett, auf dem Karin lag.

Sie lag mit dem Rücken nach unten da und war in eine leichte Sommerdecke eingewickelt. Das Licht des Mondes umschloss sie dabei von Kopf bis Fuß und modellierte ihren Körper mit einigen Schattenwürfen heraus. Einige wenige Falten in der Decke komplettierten den Anblick und sie wirkte wie eine umgefallene Marmorstatue.

Wohl zwei Minuten stand ich da und sog das Bild, wie ein trockener Schwamm ein Glas Wasser, ein. Doch dann wollte ich mehr. Mein Gehirn war fast ausgeschaltet, als ich eine Hand auf die Klinke legte und die Tür soweit öffnete, dass ich hineinschlüpfen konnte.

Mit rasendem Herzen näherte ich mich ihr. Ich setzte Fuß vor Fuß und achtete genau darauf, keinen auch nur winzigen Ton von mir zu geben. Ich war mir sicher, dass es keine gute Idee gewesen wäre.

So kam ich ihr immer näher und stand dann neben dem Bett, um auf sie herabsehen zu können. Dann blickte ich mich einmal um und konnte nach einem Stuhl greifen, der in der Nähe des Bettes stand. Diesen stellte ich daneben und setzte mich ganz langsam darauf.

Ich meinte mein Herz schlagen zu hören, so stark hämmerte es von innen gegen meine Rippen und es beruhigte sich nur sehr zögerlich. Zweimal atmete ich langsam aber tief ein und aus und konzentrierte mich wieder auf Karin. Jetzt aus der Nähe betrachtet wirkte ihre Haut noch glatter als sonst. Ihre Gesichtszüge waren vollkommen entspannt und keine noch so kleine Falte störte den Anblick.

Das einzige was zu hören war, war ihr Atem der leise und regelmäßig ihren Brustkorb hob und senkte. Sonst geschah gar nichts. Ich konzentrierte mich hingegen wieder auf ihren Kopf. Ihr leicht gewelltes, langes und braunes Haar lag wirr um ihren Kopf herum. Es umrahmte das Gesicht und ließ es durch seine dunklere Farbe heller erscheinen, als es war.

So saß ich wohl eine halbe Stunde da, ohne mich von ihrem Anblick lösen zu können. Dann konnte ich einfach nicht mehr anders. Wie in Trance streckte ich einen Arm aus und begann ihre Haare zu streicheln. Dabei setzte ich oberhalb der Stirn an und strich nur ganz leicht darüber. Trotzdem glaubte ich jedes einzelne Haar fühlen zu können, so sensibel war meine Handfläche geworden. Zumindest glaubte ich das. Doch dabei musste ich es übertrieben haben, denn auf einmal drehte sie sich weg und ich sah sie nur noch von hinten.

Meines Anblickes beraubt wurde es jetzt Zeit, wieder zu verschwinden, bevor sie es dann doch noch bemerkte. Also schlich ich aus dem Zimmer hinaus und schloss die Tür wieder soweit, wie sie gewesen war. Dann ging ich in mein Schlafzimmer, schlüpfte unter die Decke und konnte nicht mehr einschlafen. War Mutter Natur im Bad zufrieden gestellt worden, so war sie jetzt der Meinung, mich trotzdem nicht schlafen zu lassen.

Ich weiß nur eins. Ich werde bald bei meiner bevorzugten Taschentuchfirma Mengenrabatt fordern und sie werden trotzdem ein gutes Geschäft mit mir machen.

Am nächsten Morgen das gleiche Bild wie am Morgen zuvor. Der Kaffee war fertig und Karin saß schon am Tisch. Obwohl jetzt erst zum zweiten Mal, kann ich mir gut vorstellen, das gut zu finden. Man kann sich sehr schnell daran gewöhnen. Meine Exfrau hat das nie gemacht, denn sie ist nicht mit mir zusammen aufgestanden. Wozu auch, war ihre Meinung. Viel zu früh und bis ich wiederkam, war genug Zeit für alles, was sie vorhatte. Und das war nicht gerade der Haushalt. Aber das ist zum Glück vorbei. Soll sie glücklich werden, wo sie gerade ist.

Wenig später war ich dann wieder auf der Arbeit. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass ich etwas vergessen hatte, konnte mich aber beim besten Willen nicht daran erinnern, was es war. Trotzdem litt meine Konzentration dadurch. Es wurmte mich geradezu und ich zermarterte mir mein Gehirn. Es musste wichtig sein, aber es kam mir nicht in den Sinn.

Ganz durch Zufall fiel es mir dann wieder siedend heiß ein, als ich noch einmal über die Nacht nachdachte. Mir wurde ganz anders. Ich hatte etwas ganz Entscheidendes vergessen und das schob sich jetzt überdeutlich vor meine Augen.

Ich hatte vergessen, den Stuhl wieder an seinen Platz zu stellen. Der musste heute Morgen immer noch dort gestanden haben, wo ich ihn verlassen hatte. Auf der anderen Seite konnte es auch sein, dass Karin es nicht bemerkt hatte. Zumindest hatte ich heute Morgen nicht den Eindruck gehabt. Sie war wie immer gewesen, nichts deutete darauf hin, dass sie sich über etwas Gedanken machte. Ich hoffte nur, dass mich mein Eindruck nicht täuschte.

Selbst als ich dann später wieder nach Hause kam, war keine Veränderung an Karin festzustellen. Sie war schon, da als ich ankam, und war gerade dabei, für uns etwas zu essen zu machen. Es roch schon im Treppenhaus sehr gut und ich glaubte zuerst gar nicht, dass es aus meiner Wohnung kam, aber als ich dann die Tür öffnete, wurde es zur Gewissheit. Scharf und zugleich fruchtig kitzelte es meine Nase.

Als ich es dann probierte, war ich überzeugt, noch nie etwas so Gutes gegessen zu haben. Feurig und würzig mit einer süßen Note verwöhnte es meinen Gaumen. Leicht asiatisch angehaucht mit einer eleganten, europäischen Zurückhaltung, was die absolute Schärfe anging.

Ich aß, bis mir der Bauch wehtat und Karin sah mir ab dem zweiten Teller dabei zu. Es erfreute sie sichtlich, dass ich von ihrem Essen nicht genug bekommen konnte. Sie lächelte die ganze Zeit und beobachtete, wie ein Happen nach dem anderen in meinem gierigen Schlund verschwand. Ich hätte noch weiter essen können, aber mein Magen hatte da eine andere Meinung zu.

Er war der Meinung genug Arbeit zu haben und quittierte den Dienst, indem er nichts mehr annehmen wollte. Schade eigentlich, denn es wäre noch genug da gewesen. Dann räumte Karin den Tisch ab und ging ins Gästezimmer, denn sie war der Meinung sehr müde zu sein. Die Tage waren lang und die vielen Besorgungen hielten sie ständig auf Trab.

Ich nickte nur und wünschte ihr eine gute Nacht. Dann verschwand sie und ich hörte sie ins Bad gehen und wenig später das Rauschen der Dusche. Zwanzig Minuten später hörte ich ihre Schritte auf dem Flur und wie die Tür zum Gästezimmer aufgemacht wurde. Nur das Klicken beim Schließen war nicht zu hören. Entweder war sie sehr leise gewesen oder die Tür war wie letzte Nacht nur angelehnt.

Nur ganz zufällig musste ich jetzt auch ins Bad. Und nur ganz nebenbei konnte ich meine Vermutung bestätigen. Als ich dann im Bad war, konnte ich mich gar nicht mehr daran erinnern, was ich dort überhaupt wollte. Ich ließ ein wenig das Wasser ins Waschbecken laufen, wusch mir die Hände, obwohl es gar nicht nötig tat, und kam so gesäubert wieder hinaus.

Ich ging in die Stube und schaltete den Fernseher ein. Diesmal kam tatsächlich mal etwas, was mich interessierte. Dumm war nur, dass ich mich nicht darauf konzentrieren konnte.

Ihre Tür stand auf. Das wusste ich nun. Der Mond stand auch wieder voll am Himmel. Die gleichen Voraussetzungen wie in der Nacht zuvor und ich machte mir Gedanken darüber, ob ich es in dieser Nacht noch einmal wagen konnte, zu ihr zu gehen. Würde mir das Glück noch einmal dabei, helfen sie betrachten zu können? Ich kam zu dem Ergebnis, es einfach darauf ankommen zu lassen. Sollte ich in der Nacht aufwachen, würde ich es noch einmal wagen. Die Schwiegertochter Teil 1

Es ist schon komisch, was man mit autogenem Training so erreichen kann. Wenn man sich darauf konzentriert, kann man zu einer ziemlich genauen Zeit aufwachen, wenn man es will. So ist es jedenfalls bei mir. Fast pünktlich um zwei Uhr nachts, schlug ich die Augen auf.

Sofort wusste ich, was los war und ein verstohlenes Grinsen überzog mein Gesicht. Die Vorfreude überwog die Angst, entdeckt zu werden.

Auf leisen Sohlen huschte ich wie ein Geist den Flur entlang, vermied jede Art von Aufmerksamkeit und war im Nu an ihrer Tür. Langsam schwang sie von mir gedrückt auf und ließ mich hinein. Hier hielt ich erst einmal die Luft an und lauschte, ob alles in Ordnung war. Nichts drang an meine Ohren, was mich beunruhigen könnte und so trat ich wieder an ihre Schlafstatt. Ich hatte es vorher noch gar nicht gesehen, so sehr war ich auf meine Sicherheit bedacht, aber als ich auf sie herunter sah, hielt ich die Luft an.

Die Decke war weit heruntergerutscht und sie lag mit nur einen kaum so zu nennenden Hemdchen bekleidet da, was mehr zeigte als verbarg. Es war vollkommen durchsichtig und ich konnte ihre Figur darunter nicht nur erahnen. Sie lag da, als wenn es gar nicht da gewesen wäre. Mehr nackt als angezogen präsentierte sich mir ein Anblick, wie ich ihn nicht erwartet hatte. Er überraschte mich so sehr, dass ich die Luft so lange anhielt, bis ich den Sauerstoffmangel bemerkte. Nur sehr vorsichtig entließ ich die verbrauchte Luft aus meinen Lungenflügeln, um sofort neue hineinzusaugen. Doch alles geschah in vollkommener Stille.

Erst dann konnte ich mich wieder auf das konzentrieren, wegen dem ich hier war. Und es war mehr als ich in meinen kühnsten Träumen erhofft hatte. Doch zuerst wollte ich mir wieder den Stuhl holen. Der war auch da, aber auf ihm lagen einige Bekleidungsstücke. Wahrscheinlich das, was Karin am Morgen anziehen wollte. Sauber gefaltet und akkurat lag es dort.

Nur ganz vorsichtig ließ ich eine Hand darunter gleiten und hob es leicht von der Sitzfläche ab. Dann legte ich es genauso behutsam auf dem Boden ab. Erst dann konnte ich mich setzten. Mit einem Blick, wie ein Scanner betrachtete ich Karin immer wieder von oben bis unten und wieder zurück.

Genauso hatte ich sie mir in meinen Träumen vorgestellt. Ein junger aber zugleich fraulicher Körper lud meine Augen ein, sich an dem Anblick zu betrinken. Vom Gesicht aus ging mein Blick über die Szenerie und schlich sich über den Hals weiter auf ihren Oberkörper. Hier erwartete ihn die Labsal, nachdem meine Sehnerven sich schon so lange gesehnt hatten.

Wohl proportioniert lagen die beiden fast runden, sich deutlich abhebenden Halbkugeln auf ihrem Brustkorb und hoben und senkten sich bei jedem Atemzug. Wobei sich die fest aussehenden Gipfel deutlich vom Rest unterschieden. Dunkel, fast schwarz sahen sie aus und waren von etwas blasseren, breiten Vorhöfen umsäumt.

Hier verweilte ich einen Augenblick und genoss es, bis ich genug Kraft gesammelt hatte, um meine Fahrt weiter fort zu setzten. Erst dann wanderte mein Blick über den überaus weich aussehenden Bauch, der sich etwas nach unten wölbte. Erst beim Bauchnabel hielt ich etwas inne. Doch nicht lange, denn die Sehnsucht quälte mich, den Rest zu begutachten. Also lenkte ich meine Augen weiter nach unten, nur ganz langsam aber bestimmt. Erst als ich am rechten Ort angekommen war, hielt ich noch einmal die Luft an.

Hatten die Zwillingshalbkugeln schon meine Lust auf ein hohes Maß verstärkt, so war die jetzt folgende Ansicht so intensiv, dass ich es nur noch mit sehr großer Selbstbeherrschung schaffte zu widerstehen. Leicht waren Karins Beine geöffnet und dazwischen wölbten sich fleischige Lippen hervor. Ihr Venushügel bildete eine kleine Kuppel, die in der Mitte zweigeteilt wurde und wenn man genau hinsah, glaubte man es dazwischen glänzen zu sehen. Vielleich nur eine Täuschung, aber für mich real.

In meinem Körper hingegen herrschte absolute Alarmstimmung. Hatte ich doch nur eine Pyjamahose an die sich inzwischen im Schritt gewaltig anhob. Ich musste ein wenig Hin und Her rucken, damit mehr Stoff frei wurde, denn es wurde zu eng. So kam es mir jedenfalls vor. Der Stoff spannte sich hart über der Eichel und ließ meinem Stamm nicht die Freiheit, die er benötigte. Doch dem half ich jetzt ab. Gut, das ein Gummizug sehr flexibel ist und so konnte ich den Rand der Hose über meinen Steifen heben und ihn in die Freiheit entlassen.

Der Enge beraubt dehnte er sich jetzt soweit aus, wie er wollte und konnte und stand wie eine Standarte von mir ab. Aufgeregt zuckte er zweimal und präsentierte sich dann in seiner vollen Pracht. Er war gierig darauf, Karin zu sehen und schickte deswegen meine Augen wieder auf die Reise.

Er wollte jeden Quadratzentimeter von ihr virtuell erleben. Dabei strich seinen glatte Haut über die Stellen, die gerade durch meine Augen gesehen wurden. Dabei meinte ich, die Hitze von Karin an mir zu fühlen. Bevor ich mich jetzt gehen lassen konnte, griff ich in meine Hosentasche und holte ein Präservativ hervor. Schnell und geübt stülpte ich es über den sich anbietenden Steifen der wusste, was kommen würde, wenn er es zuließ.

Kaum war er gut verpackt, konnte ich es nicht mehr aushalten und begann mich zu reiben. Meine Spannung war sowieso schon auf dem Siedepunkt und so bedurfte es keiner großen Kunst, um mich in den siebten Himmel zu katapultieren. Ich fühlte, wie sich mein Saft sammelte und es sich in mir alles zusammenzog und dann war es auch schon soweit. Hatte ich doch vorher noch geglaubt es etwas länger aufhalten zu können, so wurde daraus nichts.

Verschieben war nicht mehr. Wie von alleine begann ich zucken und mein Schwanz bäumte sich noch einmal auf, als ich meinen Blick zwischen ihre Schamlippen heftete. Dann ergoss ich mich in so großer Menge in die Latexummantelung, dass ich glaubte, dass sie es nicht aufnehmen könnte. Es quoll geradezu aus mir heraus und ich biss mir zugleich in den Arm, um nicht laut aufzuschreien. Dabei kostete es mich meine letzte Kraft, ruhig zu sein und keinen Mucks von mir zu gehen.

Das Letzte, was ich jetzt noch machte, war die Tüte gut festzuhalten, damit sie mir nicht versehentlich vom Schwanz rutschte, der langsam kleiner und weicher wurde. Erst als ich sie sicher herunterstreifen konnte und mir mit einem mitgebrachten Taschentuch die Reste abputzte, fiel mir ein Stein vom Herzen. Hatte Karin sich doch nicht bewegt und lag noch so wie zuvor. Sie hatte nichts mitbekommen und ich versuchte jetzt mich schnell davon zu machen, damit es auch so blieb.

Ich machte einen Knoten in den Pariser, wickelte ihn in ein anderes Taschentuch ein und steckte ihn in meine Hose, dann erhob ich mich ganz leise aber mit wackeligen Beinen. Dann stellte ich den Stuhl an seinen Platz zurück. Diesmal wollte ich alles richtig machen. Dann ging ich zum Wäschestapel schob meine Hand darunter und hob ihn behutsam auf. Doch meine Beine waren noch etwas wackelig und so verlor ich etwas von meinem Gleichgewicht.

Die Wäsche die einen wackeligen Turm darstellte kam ins schwanken und die oberen drei Teile rutschten herunter. Das Glück war mir nicht hold, jedenfalls fielen sie nicht so wie sie waren herunter, nein, sie mussten sich natürlich auch noch auffächern. Oder anders gesagt, ich musste sie wieder zusammenfalten. Das hatte nur eine kleine aber wichtige Schwierigkeit. Wie faltete Karin ihre Wäsche?

Davon hatte ich keine Ahnung und ich konnte nicht stundenlang bei den anderen Wäschestücken nachschauen und lernen. Also besah ich mir den Stapel und faltete die drei Stücke so, wie ich es bei den anderen zu erkennen glaubte. Anders bekam ich es einfach nicht hin.

Ich schwitzte Blut und Wasser zugleich, besonders als sich Karin auf dem Bett zu drehen begann. Ich hoffte nur, dass sie jetzt nicht aufwachte. Zumindest dieses Hoffen wurde erfüllt.

Wenig später sah der Stapel so aus wie zuvor, zumindest glaubte ich das. Jetzt hielt mich nichts mehr und ich ging so schnell wie möglich und so leise wie nötig aus dem Zimmer. In meinem Bett angekommen sah ich noch eine halbe Stunde lang den sich vor mir ausgebreiteten Körper von Karin.

Der nächste Morgen verlief wie jetzt jeder andere auch. Aufstehen und Karin am gedeckten Tisch begrüßen. Eigentlich eine tolle Sache, vor allem weil sie so guten Kaffee machte, wie ich es nie hinbekam.

Allerdings lag das wohl auch daran, dass sie sich viel Zeit dafür nahm und ihn von Hand durch den Filter jagte. Dafür hatte ich keine Zeit, oder anders gesagt, wollte lieber zwanzig Minuten länger schlafen als hier zu sitzen, um mir mein Morgendrink zu machen. Dem heißen Wasser dabei zuzusehen wie es durch den Filter in die Kanne lief war nichts, was zu einem Hobby von mir werden konnte. Und selbst wenn, war es mir so viel lieber. Mich hinsetzen, die heiße Tasse in der Hand halten und bei jedem Schluck Karin über den Rand hinweg betrachten, das war, was ich wollte und zum Glück auch bekam.

Auch an dem Tag fiel mir nichts Besonderes an ihrem Verhalten auf. Entweder hatte ich die Wäsche wieder richtig zusammengelegt oder sie hatte es einfach nicht bemerkt. Mein Glück scheint mich nicht zu verlassen. Ich freue mich schon auf die nächste Nacht, auch wenn ich immer müder werde. Ich sollte früher ins Bett gehen, damit es nicht so viel ausmacht, wenn ich nachts für ein oder zwei Stunden wach bin. Und werde das ausprobieren. Die Schwiegertochter Teil 1

Es wurde wieder zwei Uhr nachts. Obwohl es sich etwas seltsam anhört, aber es könnte zur Routine werden, einer sehr angenehmen Routine. Wobei ich von Glück sagen muss, dass es Sommer ist und ich nicht frieren muss. Einmal davon abgesehen, das mir nur auf dem Weg in Karins Zimmer kalt werden könnte. Wenn ich dann darin bin, wird mir aus verständlichen Gründen sehr schnell sehr warm.

Ich hatte Glück, lag dieses Mal nichts Aufgestapeltes oder irgendetwas anderes herum. Eine blanke Sitzfläche, bei der ich nicht vorsichtig sein musste. Also ging ich jetzt schneller als sonst zu ihrem Bett herüber, schnappte mir den Stuhl und setzte mich ganz dicht an den Bettrand.

So nah war ich ihr noch nie gewesen. Waren sonst mindestens noch zwanzig bis dreißig Zentimeter zwischen mir und dem Bett gewesen, stieß der Stuhl jetzt direkt dagegen.

Was mir zuerst auffiel, war, dass ich sie besser riechen konnte. Entweder, weil ich näher dran war oder sie trug mehr von ihrem typischen Duftwasser. Sie trug immer das Gleiche, welches sehr gut zu ihr passte. Leicht süßlich mit einem Hauch von frischen Kräutern oder Gewürzen. So genau konnte ich das nicht definieren. Es passte zu ihr! Nicht so schwer, eher sportlich leicht.

Es war sehr warm geworden. Das Thermometer war von einem zum anderen Tag auf fünfundzwanzig Grad gestiegen und die Luft bewegte sich nicht mehr. Kein Windhauch brachte Linderung und so waren Bettdecken eigentlich das Letzte, was man zurzeit brauchte.

Das empfand Karin wohl auch so, denn ihre Decke war bis ans Ende des Bettes gerutscht oder geschoben worden und so lag sie ausgesteckt auf der Matratze. Dabei bot sie jetzt meinen Augen den Anblick, den sie sehen wollten.

Ich betrachtete sie wieder von oben bis unten und wieder hinauf. Ein mittlerweile gewohnter Anblick, aber nie langweilig. Im Gegenteil. Ich hatte das Gefühl, als wenn ich jeden Tag mehr davon brauchte. Ich musste sie sehen musste sie riechen, musste hier sein und ihre Anwesenheit fast körperlich spüren. Sie war wie eine Droge für mich. Ich hatte von der Droge gekostet und war ihr schon verfallen. Ich war süchtig und so wie es bei Süchtigen ist, brauche sie eine höhere Dosis, wollen öfter oder mehr. Bei mir war es ebenfalls so.

Wenn ich in ihr Zimmer ging, wurde mir dann schon schmerzlich bewusst, dass ich sie wieder verlassen müsste. Viel länger als sonst würde ich nicht bei ihr sein können, davon war ich überzeugt, denn es war so schon sehr riskant. Jede Minute länger barg eine größere Gefahr entdeckt zu werden und ich wusste nicht, was dann geschehen würde. Ich konnte es mir nicht einmal in meinen Gedanken ausmalen. Oder aber ich verdränge die verschiedenen Möglichkeiten.

Aber das war mir in dem Moment dann doch vollkommen egal. Dort zu sitzen und sie beim Schlafen zu beobachten, war das größte. Ein Genuss, von dem ich nicht mehr gewusst hatte, wie schön er war.

Auch an dem Tag schien der Mond, wenn auch langsam abnehmend. Doch noch reichte es vollkommen.

Karin trug wie letzte Nacht nur das durchsichtige Nachthemd und sonst nichts, nur war es diesmal sehr weit herauf gerutscht. Es bedeckte nur noch ihren Oberkörper und ließ den Rest frei.

Ich stellte mir vor, wie warm und samtig ihre Haut wohl wäre, wie weich und doch zugleich fest die Schichten darunter. Während ich das Kondom aus meiner Tasche holte, zitterten meine Hände gewaltig und es war schon schwer dieses auszupacken. Es wollte mir nicht gleich gelingen und so brauchte ich länger als sonst, bis es meinen Schwanz umhüllte. Doch dann war es endlich geschafft und ich fing an, mich zu streicheln.

Kaum hatte ich damit angefangen, drehte sich Karin auf einmal zu meiner Seite hin. Sofort hielt ich die Luft an und saß wie erstarrt da. Ich wäre gut und gerne als Salzsäule durchgegangen. Doch der Eindruck verschwand in dem Moment, als ich wieder atmen musste.

Karins Augen waren fest verschlossen, das konnte ich genau sehen, doch ihre Lage hatte sich grundlegend geändert. Sie lang jetzt auf der Seite und hatte das untere Bein so angewinkelt, dass sie damit mein Knie berührte. Das obere Bein hingegen lag noch ausgestreckt da.

Obwohl unsere Körper sich nur mit wenigen Quadratmillimetern berührten, konnte ich jetzt zum ersten Mal ihre Wärme selber und direkt spüren. Nicht viel, fast nicht war zu nehmen, aber da. Und trotzdem war es so viel, dass mein Körper sofort darauf reagierte. Mir wurde heiß und kalt zugleich. Schauer liefen über meinen Rücken und meine Streicheleinheiten fühlten sich intensiver an, obwohl ich sie nicht stärker oder schneller ausübte, als sonst.

Dazu kam noch, dass sich meinem Blick mehr bot als sonst. Durch die Drehung und das angewinkelte Bein öffneten sich ihre Schamlippen ein wenig und gaben die Sicht frei auf mehr als sonst. Diesmal war ich mir dann sicher, dass es leicht feucht dort glänzte, und beugte mich mit meinem Kopf weiter über sie. Tiefer kam ich herunter und war nur noch zehn Zentimeter von ihrem Schoß entfernt. Weiter wagte ich mich nicht, denn ich befürchtete, sie könnte meinen Atem auf ihrer Haut spüren.

Hatte ich zuvor nur einen Hauch von Karin riechen können, war es jetzt wesentlich intensiver und es mischte sich noch ein anderer Duft in die Komposition des Parfüms. Nicht vordergründig, sondern eher versteckt wartete es darauf sich auf meine Riechnerven zu setzten. Und trotzdem schaffte es der Duft, meine Nerven zum Vibrieren zu bringen. Obwohl kaum war zu nehmen, wusste ich sofort, was es war.

Es war der Duft der Frau, ein Geruch dem fast jeder Mann verfällt, ihn wahnsinnig macht und für den er töten würde. Und Karins Körper sendete zumindest für mich ein Signal in die Luft, welches ich eher als Leuchtfeuer bezeichnen würde. Es sagte ganz klar, dass hier die Wonne auf mich wartete. Hier lag eine Frau, deren Körper bereit war. Und ich saß davor und durfte nicht.

Aber ich konnte sie wenigstens weiter sehen und riechen und mir dabei Gutes tun und das tat ich auch. Wie am Abend zu vor kam es schnell und heftig und mir wurde dabei schwindelig. Ich musste sehr schnell meinen Oberkörper wieder aufrichten, sonst wäre ich beinahe nach vorne gekippt und das hätte Karin ganz bestimmt bemerkt.

Kaum war mein Höhepunkt vorbei, hatte ich alles wieder in Ordnung gebracht. Blieb aber diesmal noch einen Moment sitzen. Wieder betrachtete ich ihr Gesicht und ließ noch einmal meinen Blick schweifen. Saugte das Bild ich mich hinein um es in meinem Gehirn zu bewahren. Doch das reichte mir diesmal nicht mehr.

Während ich in ihr Gesicht sah, um jede Veränderung sofort zu bemerken, hob ich einen meiner Arme an und streckte ihn langsam aus. Nur ganz bedächtig ließ ich dann meine Hand herunter. Dann berührte ich ihre Haut. Hatte ich Bruchteile einer Sekunde vorher noch ihre Wärme an der Handfläche gespürt, so legte sie sich jetzt auf ihren oberen Schenkel. Nur ganz sachte, mit fast keinem Gewicht lag sie da und ich spüre die makellose Sanftheit ihrer Haut. Erst fünf Minuten später wagte ich es dann, sie etwas zu bewegen und so streichelte ich nur ganz langsam und unendlich vorsichtig darüber.

Es war für mich so erregend, dass mein schlaffer wieder steif wurde. Dauerte es sonst wesentlich länger, bis ich wieder bereit war, so ging es diesmal innerhalb sehr kurzer Zeit. Erstaunlich, ich war also doch noch nicht so alt, wie ich mich fühlte und das machte mich in dem Moment sogar etwas stolz.

Die Schwiegertochter Teil 1

Ich weiß nicht, ob ich es übertrieben habe, aber plötzlich drehte sich Karin von mir weg und ich konnte sie nur noch von hinten sehen. Was auch kein schlechter Anblick war, doch die Zeit war schon mehr als weit fortgeschritten und so zog ich es dann doch vor, mich zurückzuziehen.

In meinem Zimmer angekommen konnte ich dann nicht gleich einschlafen, dafür war mein Körper noch viel zu aufgeregt. Aber das legte sich dann doch relativ schnell, als ich meine letzten Taschentücher verbraucht hatte. Ermattet aber glücklich schlief ich ein.

Das Schönste war allerdings, dass das Wochenende vor der Tür stand und ich somit nicht so früh aufstehe, musste. Das bedeutete zwar wahrscheinlich keinen Kaffee zu bekommen, aber es hatte auch den Vorteil, nachts länger unterwegs sein zu können. Allerdings störte mich dann doch etwas ganz anderes.

Am Montag würde Axel von seiner Geschäftsreise zurückkehren und dann war erst einmal Schluss mit meinen nächtlichen Exkursionen. Aber da machte ich mir erst einmal keine Sorgen drum, denn noch lagen zwei ganze Nächte vor mir.

Die Schwiegertochter Teil 2

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