Die Zunge beste Sexgeschichten 01

Die Zunge beste Sexgeschichten 01 :

Die Zunge fuhr mir durch die Spalte. Kraftvoll, fast herrisch. Nass war sie und rau. Und trotz ihrer Rauheit spürte ich die samtige Weichheit, das sich anschmiegen an jede Kontur meiner nicht minder nassen Muschi. Kräftige Finger hielten meine äußeren Schamlippen weit auseinander. Die Zunge leckte breit über meine inneren Schamlippen nach oben, nahm auf ihrem Weg, meinen hoch aufgerichteten und so empfindlichen Kitzler mit und drückte in um. Für einen Moment verhielt die Zunge reglos, dann ging sie den gleichen Weg, wieder mit Druck zurück. Schnell züngelte sie um meine inneren Schamlippen, leckte sie kurz von beiden Seiten und näherte sich dann unaufhaltsam meinem Eingang.

Sie fuhr darüber hinweg, kam wieder, leckte mit ihrer Spitze am Rand des Löchlein herum und drängte sich dann ein stückweit in mich hinein. Heiße Wellen jagten durch meinen Körper. Wie lange ging das jetzt schon so? Eine Ewigkeit, auch wenn ich diese Ewigkeit nicht näher hätte benennen können. Ich konnte überhaupt nichts mehr. Mein Atem ging schwer, mein Kopf schlug hin und her und mein ganzer Körper zuckte unter Krämpfen auf dem zerwühlten Laken. Meine Fingernägel krallten sich in das kurzgeschorene, graumelierte Haar des Kopfes, der da zwischen meinen weit geöffneten Beinen steckte. Trotz der grenzenlosen Lust die ich empfand, bekam ich das alles mit.

Die Zunge beste Sexgeschichten 01

Das änderte sich schlagartig, als der kleine, gleißende Lichtpunkt in meinem Hirn erschien. Irgendwo hinter der Stirn. Einen Punkt, den ich zwar sehen. Aber nicht fassen konnte. Einen Punkt, der pulsierend zu wachsen schien, dann fast zu einem Nichts schmolz und plötzlich wieder kam. Einen Punkt, der sich langsam, aber unaufhörlich mir näherte und von dem ich wusste, dass er meine Erlösung war. Wenn dieser Punkt in meinem Kopf explodieren würde, würde ich von den Wellen eines gigantischen Orgasmus ergriffen und immer weiter in den Ozean der Lust hinaus getrieben werden. Aber wollte ich das? Wollte ich das wirklich?

Diese Zunge, die mir so ungemein gut tat, verstand ihr „Handwerk“ ausgezeichnet. Immer wieder führte sie mich weiter auf der Straße der Geilheit, immer wieder spannte sie mich an, während doch der Beginn der Leckerei eine einzige Entspannung gewesen war. Zärtlich hatte diese Zunge meine Pussy erkundet und war während ihrer Erkundungstour immer bestimmender geworden. Jetzt verließ sie meinen Eingang wieder und glitt durch meine weit geöffnete Spalte, erreichte den Kitzler und fing an, ihn mit wahnwitzig schnellen, aber ganz leichten Bewegungen zu umrunden, sich immer mehr seinem Köpfchen zu nähern. Rasend schnell, aber mit ganz wenig Druck, glitt die Zunge über mein Kitzlerköpfchen, spielte mit ihm und bearbeitete es. Meine Finger krallten sich tiefer in den Kopf, während ich laut aufstöhnte.

Der Lichtpunkt kam immer näher und näher, füllte schließlich mein ganzes Gesichtsfeld aus. Ich sah nur noch dieses gleißende Licht, das plötzlich wie ein Feuerball in mir explodierte. Die Strahlen schlossen durch meinen Kopf. Gleichzeitig breitete sich, ausgehend von einem winzigen Punkt meines Kitzlerköpfchens, ein unendlich starkes Gefühl der Lust in meinem Körper aus. Mein ganzer Körper zitterte von Wolllust, meine Beine streckten sich in einem Krampf und mein Becken drückte sich der immer noch leckenden Zunge entgegen. Ich stieß einen, mehrere unkontrollierte, laute Schreie aus, die in ein hemmungsloses Wimmern übergingen, als die Wellen des Orgasmus mich wieder und wieder durchströmten. Ich war gekommen! Und wie ich gekommen war!

Fast besinnungslos lag ich da, während immer wieder Schauer durch meinen Körper jagten. Weniger zwar und leichter, aber eben immer noch. Auch die Zunge hatte nicht aufgehört mich zu lecken. Sanft, fast zärtlich fuhr sie jetzt durch meine Spalte, spielte mit den Lippchen und fast schien es, als vermiede sie mit Absicht, den gereizten Kitzler und das Löchlein. Mit zitternden Händen streichelte ich unbeherrscht über den Kopf zwischen meinen Beinen. Jedes Mal, wenn die Zunge eine andere Stelle meiner überaus gereizten Muschi berührte, zuckte ich zusammen. Kleine elektrische Schläge fuhren durch meinen Körper. So einen Orgasmus hatte ich noch nie erlebt. Noch nie war ich auf einem so langen, überaus geilen Weg dorthin geführt worden, noch nie hatte ein Orgasmus so lange gedauert.

Doch ich bekam keine Gelegenheit, mich zu beruhigen, zu mir zu kommen. Ich spürte die Bewegung zwischen meinen Beinen, spürte, wie sie mir durch einen Körper weiter auseinander gedrückt wurden, spürte, wie meine Pussy plötzlich ohne liebkosende Zunge auskommen musste. Noch bevor ich die Situation richtig deuten konnte, spürte ich wie ein feuchter, harter und doch so weicher Gegenstand durch meine Spalte fuhr. Die Schamlippen wurden mir auseinander gedrängt, der Gegenstand wanderte am Grund meiner Ritze nach oben. Er erreichte meinen Kitzler und drückte auf ihn.

Wieder durchfuhr mich ein kleiner elektrischer Schlag, der mich zusammen zucken ließ. Den Bruchteil einer Sekunde später, fühlte ich diesen Gegenstand an meinem Eingang. Ich spürte, wie er mir das Löchlein weitete und langsam, aber bestimmt in mich eindrang. So langsam dieses Eindringen auch war, so intensiv war es. Ich spürte jeden Millimeter, den der Gegenstand, der jetzt zu einer warmen, aber eisenharten Stange wurde, in mich eindrang. Tief in mich eindrang. Meine Muschi pochte und unwillkürlich begann mein Becken sich zu bewegen. Als wäre das das Zeichen für den Start gewesen, fing die Stange an, sich in mir hin und her zu bewegen. Langsam, zärtlich, doch am Ende eines jeden Stoßes, kraftvoll und bestimmt.

Automatisch passte ich mich diesem Rhythmus an und stieß dagegen. Ich wusste nicht, was besser war, was sich besser anfühlte. War es, wenn der Schwanz tief in mich eindrang, mich vollständig ausfüllte, oder war es, wenn er sich aus mir zurück zog, sich meine Muschi zusammenzog und sie und ich uns den nächsten Stoß herbei sehnten? Ich wusste es nicht, denn es war ohne Belang. Von Belang war einzig und allein, dass die Erregung in mir wieder anwuchs. Wieder spürte ich die Hitzewellen, wieder spürte ich, wie ich geiler und geiler wurde. Sollte ich schon wieder kommen können? Auch das hatte ich noch nie erlebt. Einen Doppelpack. Unvorstellbar schien mir dies bisher zu sein, unerreichbar. Doch jetzt wollte ich ihn. Jetzt wollte ich wieder so geil kommen, wie noch vor wenigen Augenblicken.

Ich warf mich dem steifen, rammelnden Schwanz entgegen und ohne darüber nachzudenken, setzte ich meine Muskeln ein. Meine Muschi umschloss das harte Stück männlichen Fleisches und massierte es. Die Stöße wurden schneller, stärker, herrischer. Ich spürte, wie die Eier dieses Schwanzes mit Kraft gegen meinen Hintern schlugen. Starke Arme umfassten meine Oberschenkel und falteten mich mit Kraft zusammen. Meine Pussy stand fast senkrecht empor und die Stöße wurden immer schneller, immer geiler. Dann war der Moment da. Plötzlich, lang angekündigt und doch im Endeffekt überraschend. Mein Orgasmus packte mich mit Macht und schüttelte mich durch.

Ich schrie meine Geilheit laut hinaus und wand mich unter den fortgesetzten Stößen. Meine Hände suchten Halt und fanden ihn in einem breiten Rücken. Meine Fingernägel gruben sich tief in diesen Rücken und hinterließen tief, blutige Riefen.

Mitten in meinen Orgasmus hinein spürte ich eine Veränderung der Stöße. Noch tiefer wurden sie, noch härter. Und dann hörte ich einen Aufschrei, der nicht aus meinem Mund kam und im nächsten Augenblick spürte ich, wie meine Pussy, als sei sie noch nicht vollständig ausgefüllt, noch mehr bekam. Heftige Spritzer heißen Spermas schossen in mich, wurden vom Schwanz in mir verteilt und teilweise wieder aus mir heraus gedrängt. Dieses Mal war ich nicht alleine gekommen. Doch die Stöße hörten nicht auf. Sie wurden nur langsamer, bekamen eine andere Qualität.

Tiefer presste sich der Schwanz in mich und verhielt länger in meiner Tiefe. Schließlich hörten die Bewegungen ganz auf. Ich spürte nur noch die zuckende Stange in meiner gleichfalls zuckenden Muschi ganz tief in mir. Und jetzt hörte ich auch das Keuchen, das sich mit meinem Keuchen mischte. Schließlich hörten alle Bewegungen auf. Schwer lag der Mann auf mir und ich spürte seine schweißfeuchte Haut auf meiner.

Zitternd hob ich meine Beine und umschlang den Körper des Mannes auf mir. Ich wollte ihn in mir behalten, wollte ihn tief in mir spüren. Auch meine Armen umschlagen ihn. Ich spürte, wie er meine Brüste platt drückte und genoss das Reiben auf meinen Nippeln, wenn er sich hin und wieder langsam bewegte. Nur langsam beruhigte sich mein Atem, schlug mein Herz normaler. Noch vor einer Stunde hätte ich nicht gedacht, dass ich so genialen Sex haben würde, dass ich mehr als befriedigt und völlig erschöpft in meinem Bett liegen würde. Die Geschichte, die mich hierher, in die Arme dieses Mannes, geführt hatte, fiel mir ein. Und wie in einem sekundenschnellen Traum, durchlebte ich die letzen Monate noch einmal.

Neue Arbeit, neue Stadt, neue Wohnung. Das Leben ist einem ständigen Wandel unterworfen und es war ein weiter Weg von dem kleinen idyllischen Dorf nahe der niederländischen Grenze, in dem ich aufgewachsen bin und zur Schule ging, bis hier her. Meine Eltern hatten einen kleinen Laden, in dem sie Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs verkauften. In diesem Laden habe ich meine Kindheit verbracht. Da meine Eltern beide den ganzen Tag im Laden standen, wurde ich früh zur Selbstständigkeit erzogen. Nach der Grundschule besuchte ich das Gymnasium in der Kreisstadt und nach dem Abitur ging ich nach Freiburg, um dort Jura zu studieren.

Das studentische Leben war so anders, als das Leben, dass ich bis dahin gewohnt war. Freiburg, die Stadt im Breisgau hatte mehr Sonnentage, als meine Heimat, das Leben war irgendwie beschwingter und freizügiger. Schon bald nach meiner Ankunft, verliebte ich mich in einen Mitbewohner meiner WG. Natürlich hatte ich vorher schon Freunde gehabt, doch mit Jonas war das etwas völlig anderes. Nur zu gut erinnerte ich mich daran, wie es war, wenn ich mit meinem jeweils aktuellen Freund zärtlich sein wollte. Entspannen konnte ich mich, konnten wir uns nie. Zu groß war die Gefahr, dass meine Eltern auftauchten. Hier in Freiburg war das etwas völlig anderes. Wir lebten in der gleichen Wohnung, sozusagen Tür an Tür. Auch die anderen beiden Mitbewohner waren ein Paar und so störte sich niemand daran, wenn wir unsere Liebe auch öffentlich auslebten.

Natürlich litt mein Studium etwas unter der neuen Freiheit. Die ersten Klausuren und Hausarbeiten waren gelinde gesagt, eine Katastrophe. Doch zum Glück fing ich mich wieder und ab dem dritten Semester, machte ich Fortschritte. Die Zweifel an meiner Studienwahl, verschwanden bald. Jonas war älter als ich und als er sein Studium beendete und eine Stelle in Norddeutschland annahm, zerbrach unsere Beziehung. Daran hatte ich eine ganze Weile zu kauen. Ich hatte ihn wirklich geliebt. Aber Freiburg ist eine lebenslustige Stadt und so fand ich bald eine neue Liebe. Oder sollte ich besser sagen, einige neue Lieben? Denn keine meiner Beziehungen hielt auf Dauer.

Mein Studium war zu Ende. Jetzt hieß es einen Job suchen. Meine Karriere nahm ihren Anfang in einer kleinen Kanzlei in Hessen. Dort lernte ich das, was ich im Studium gebüffelt hatte, in der Praxis umzusetzen. Ein aufregendes Leben begann. Aktenstudium, Schriftwechsel und Verhandlungen. So in etwa, hatte ich mir meinen Beruf vorgestellt, doch trotz allem war ich nie so recht glücklich. Ich wartete auf etwas. Auf was, konnte ich nicht sagen. Nach zwei Jahren wechselte ich erneut Wohnung und Arbeitsstelle. Diesmal verschlug es mich ins bayerische, genauer gesagt nach Franken. In der dortigen Kanzlei kam ich das erste mal mit Wirtschaftsrecht in Kontakt. Dieses Fach fesselte mich sehr. Oder war es eher, der Kollege, der in der Kanzlei dieses Feld beackerte? Die Zunge beste Sexgeschichten 01

Dr. Johannes Kallduweit war ein eloquenter, ausnehmend gut aussehender Kollege. Sein Wissen schien grenzenlos. Und er verstand es, dieses Wissen mühelos zu vermitteln. Mehr als einmal saß ich mit angehaltenem Atem neben ihm im Gericht und hörte seinen rhetorischen Spitzfindigkeiten zu. Von ihm lernte ich es, mich penibel auf einen Fall, eine Verhandlung einzustellen. Mit der Zeit wurde ich unter seiner Anleitung richtig gut. Dann hatten wir diesen Fall, bei dem selbst Kallduweit seine Zweifel hatte, ob wir ihn gewinnen konnten. Nächtelang studierten wir die Akten und Präzedenzfälle. Schließlich fand ich den entscheidenden Hinweis in einem wenig bekannten Kommentar. Wir gewannen den Prozess.

Kallduweit lud mich zum Abendessen ein. In ausgelassener Stimmung saßen wir in einem edlen Restaurant. Kallduweit schmeichelte mir und meinem Ego. Nach dem Essen entführte er mich in eine Bar. Wir tanzten und kamen uns immer näher. Schließlich landeten wir in meiner Wohnung und zwangsläufig in meinem Bett. Auch auf diesem Gebiet war Kallduweit durchaus beschlagen. Ich muss zugeben, dass ich vorher noch nie so eine Liebesnacht erlebt hatte, zumindest zum teil. Kallduweit nahm anfangs viel Rücksicht auf mich. Es schien so, als sei sein einziges Bestreben, es mir gut gehen zu lassen. Seine schlanken Finger spielten mit meinem Körper, erkundeten ihn und schickten mich auf die Reise.

Ich konnte mich auch nicht über seine Zunge beklagen. Zärtlich und einfühlsam, führte sie mich zu einem himmlischen Orgasmus. Doch was dann kam, war enttäuschend. Ich wollte ihm die Zärtlichkeit gerne zurück geben. Also bemühte ich mich, ihm mit meinem Mund, mit meiner Zunge, Gutes zu tun. Doch kaum hatte ich angefangen, spritze er mir auch schon in den Mund. Und von diesem Moment an, war es vorbei. So sehr ich mich auch bemühte, er konnte, oder wollte auch nicht mehr. Wenig später hatte er meine Wohnung verlassen. Tags drauf, rief er mich unter einem Vorwand in sein Büro. Er bedankte sich bei mir für die schöne Nacht und äußerte die Hoffnung, dass es nicht die letzte war. Sie war es nicht.

Aber schnell merkte ich, dass Kallduweit kein Hengst war. Er konnte nur einmal kommen. Auch wenn er mit mir schlief, ging es so schnell, dass ich nichts davon hatte. Also musste ich dafür sorgen, dass ich vorher durch seine Zunge oder seine Finger kam und wenn er dann mit mir fickte, mir selbst die Perle zu reiben um zumindest hin und wieder in den Genuss eines zusätzlichen Orgasmus zu kommen. Unsere gemeinsame Zeit dauerte nicht lange. Schon nach wenigen Wochen merkte ich, dass er sich keine Mühe mehr mit mir gab. Die Abstände zwischen unseren Treffen wurden immer länger und auch dann hatte ich jedes Mal das Gefühl, als suche er nur seine eigene Befriedigung. Irgendwann, als ich ihn fragte, ob wir uns am Abend treffen würden, sagte er, dass er sich nicht mehr privat mit mir treffen wollte. Einen Grund dafür, nannte er mir nicht. Doch wenig später erfuhr ich, dass er eine Freundin hatte. Jetzt war mir einiges klar.

Verliebt hatte ich mich nicht in ihn. Ich mochte ihn gern, dass stimmt, aber ich starb nicht an Liebeskummer. Aber ich beschloss in Zukunft vorsichtiger zu sein. Natürlich traf ich auch weiterhin Männer und mit manch einem ging ich ins Bett. Mal war es gut, mal weniger. Hatte ich niemanden, mit dem ich Sex haben konnte, griff ich zur altbewährten Methode der Selbstbefriedigung. Nach und nach bekam ich eine recht ansehnliche Sammlung von Toys und verbrachte so manchen Abend damit, mir mit ihnen die Zeit zu vertreiben. Dann las ich in einer Fachzeitschrift diese Anzeige.

„Junges Unternehmen sucht junge(n) Juristin/Juristen mit Kenntnissen im Wirtschaftsrecht zur Festanstellung.“ Dann folgten die Bedingungen und je mehr ich mich mit ihnen beschäftigte, um so mehr kam ich zur Überzeugung, dass das genau das war, was ich suchte. Ich bewarb mich und wurde zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Es war ein gutes Gespräch und schon wenige Tage später erhielt ich die Zusage. Wieder einmal hieß es für mich, meine Zelte abzubrechen und mich einer neuen Herausforderung zu stellen. Doch ich freute mich darauf. Genau genommen hielt mich nichts in der fränkischen Idylle.

Wenige Tage vor meinem Arbeitsbeginn, stand ich also vor dieser Gartentür. Ich hatte mich dazu entschieden zunächst eine möblierte Wohnung zu nehmen, um dann in Ruhe auf die Suche nach etwas Eigenem gehen zu können. „Gorenflo“ stand auf dem blitzblank polierten Klingelschild. Der Summer ertönte und ich stand endlich vor meiner Vermieterin. Frau Gorenflo war eine ältere Dame mit weißbläulich schimmernden Haaren.

Sie führte mich in ihren Salon, wie sie es nannte, servierte Tee und Gebäck. Altmodisch sah es hieraus. Schwere Möbel, dicke Teppiche. Kein Ort an dem ich mich wohlfühlen konnte. Doch ich wusste, meine zukünftige Wohnung würde anders aussehen. Bis vor kurzem hatte dort nämlich noch ihre Tochter gewohnt und die war etwa so alt wie ich. Jetzt war sie ausgezogen und Frau Gorenflo vermietete ihre kleine Wohnung.

Ich packte meine Taschen und Koffer aus und machte mich auf einen Spaziergang. Lange blieb ich vor einem Gebäude stehen. Hier würde ich also zum ersten Mal als verantwortliche Juristin arbeiten. Ich war schon sehr gespannt auf meine Tätigkeit, hatte aber doch etwas Herzklopfen. Würde ich meiner Aufgabe gewachsen sein. Hier war es anders, als in den Kanzleien. Hier war ich alleine, hier konnte ich mich nicht mit erfahrenen Kollegen beraten, wenn es Probleme gab. Ich fieberte meinem Arbeitsbeginn entgegen, hatte aber doch auch Angst davor.

Die ersten Tage und Wochen verliefen, wie erwartet. Ich musste mich erst in der Firma zurecht finden, musste mich mit der Materie vertraut machen. Die Firma war eine Leasingagentur. Sie kaufte bzw. vermittelte den Kauf von Investitionsgütern wie Kräne, Baumaschinen, Spezialfahrzeuge, aber auch schon mal eine Straßenbahn oder ein Flugzeug. Diese Investitionsgüter wurden dann von Firmen geleast. Meine Aufgabe bestand darin, die durchweg individuellen Verträge juristisch wasserdicht zu machen. Ich arbeitete diese Verträge aus und führte Verhandlungen. Dadurch kam ich ziemlich herum in der Weltgeschichte. Bei meinen Reisen wurde ich häufig von Herrn Albrecht, dem Leiter des Kundengeschäftes begleitet.

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Sven Albrecht war ein Mann von Mitte vierzig. Groß, schlank, sportlich. Er war freundlich, zuvorkommend und höflich. Und er lehrte mich alles, was ich wissen musste. Schon bei unserer ersten gemeinsamen Tätigkeit, bot er mir das „Du“ an. „Es ist einfacher, wenn wir uns mit Vornamen ansprechen. Ich heiße Sven.“ „Jenny“, antwortete ich leise. Doch mit der Zeit wurde ich sicherer. Unsere Geschäftsreisen sorgten dafür, dass wir oft zusammen saßen. Sven war sehr aufgeschlossen und erzählte mir viel von sich. Er hatte als Firmenkundenberater bei einer Bank gearbeitet.

Am meisten hatte ihn das Leasinggeschäft interessiert und als dann die Agentur mit ihrer Tätigkeit begann, hatte er nicht gezögert, dort anzuheuern. Er lebte allein und beschäftigte sich intensiv mit Sport. Wenn ich ihn richtig verstand, spielte er Tennis in der Regionalliga. Bald schon wurden wir vertraut miteinander. Wie ein sich lang kennendes Paar saßen wir, nicht nur bei unseren gemeinsamen Geschäftsreisen, oft abends beieinander und redeten. Doch, ich mochte ihn.

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